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Wer sind wir ?

Die Männergarde Hainstadt wurde 1994 aus einer Laune heraus ins Leben gerufen.
Anfangs noch unter dem Namen "KolpingMotorradWasserreserve", (in Anspielung auf die beiteiligten Vereine und deren Domizil ) mit einer Ulk-Version des klassischen Gardetanzes. Vor dem ersten Auftritt auf der Prunksitzung der "Heeschter Berkediebe" musste die Truppe erst mal vor den Verantwortlichen "vortanzen", ob man uns überhaupt "auf die Bühne lassen " konnte. Wir durften, und wurden zu einem der Höhepunkte des Programms. Damit war klar, das es eine Fortsetzung geben würde.
Doch klassisches Männerballett war einfach nicht drin.
Zu schnell entdeckte die Trainerin das "Potential" ihrer Jungs und fing an das ganze im aufwendigen Stil auszubauen. Zudem entdeckte man die Arbeit, die hinter solch einem Auftritt steckt, und wollte auch aus Respekt vor den Leistungen der weiblichen Garden diese nicht veralbern. Man entschied (besser die Trainerin entschied) sich also für "ernstgemeinten" Schautanz.

Bereits im 3. Jahr, also 1996 beteiligte sich die Gruppe beim offenen Männerballett-Tanzturnier in Sinsheim mit dem Blues Brothers-Tanz, und belegte auf Anhieb den 3. Platz. Im selben Jahr startete man mit dem Tanz der Saison ´95 beim offenen Gardetanzturnier des Narrenring Main Neckar, in Osterburken, in der Disziplin Showtanz. Dort erreichte man zwischen all den professionellen und semiprofessionellen, zum größten Teil weiblichen Garden, zwar nur den letzten Platz, ging aber mit Sicherheit als Publikumsliebling von der Bühne.

Da wir bei unseren auswärtigen Auftritten immer als das Männerbalett, die Männergarde der Berkediebe aus Hainstadt bezeichnet wurden, bürgerte sich irgendwann dann auch die heutige Bezeichnung unserer Gruppe ein.
"Männergarde Heescht"

In den folgenden Jahren war die Männergarde Heescht beim Turnier in Sinsheim regelmäßig auf den vorderen 3 Plätzen zu finden. Das Niveau dieses Turnieres stieg von Jahr zu Jahr, da auch andere Gruppen mehr Wert auf Professionalität legten. Die Meßlatte lag also ständig höher, was der Motivation der Truppe einen guten Schub gab. Denkt "Mann" doch eigentlich immer :"das kann ich besser!".
Auf weiteren Turnieren belegten wir ebenfalls gute Plätze, (vom Turnier in Ketsch mal abgesehen :-) war das ein Spaß! - Insider wissen mehr ).

Einer der Höhepunkte in unserer Laufbahn dürfte jedoch der beinahe 3. Platz (es fehlte nur 1 Punkt) mit unserem Tanz "Cats & Dogs" beim Gardetanzturnier des Narrenring Main-Neckar in Osterburken 2002 gewesen sein. (Da bekamen manche Mädels nen etwas blasseren Teint :-) )

Irgendwann innerhalb der ersten 10 Jahre entschieden wir, das wir uns als Männergarde aufgrund verschiedener rechtlicher wie auch veranstaltungstechnischer :-) Gründe unter das Dach der "FG Heeschter Berkediebe" begeben. Bei diesem Verein sind wir seitdem als eigenständige Garde beheimatet. Seit 2005 ist die Männergarde auch beim "Bundesverband Deutscher Männerbalette" gelistet.

Nach 15 Jahren, in denen die Männergarde Hainstadt erfolgreich auf den Bühnen ihre Schautänze dargeboten hat, stand jetzt ein Wechsel in der Führungsebene an.
15 Jahre wurden die Jungs von Anke Braun trainiert und systematisch aufgebaut und können mit Stolz auf diese Zeit zurückblicken, in der das Image von Männertanzgruppen und das Niveau der dargebotenen Tänze nicht zuletzt durch diese Arbeit stark angehoben wurde. Wir sind unserer Anke dafür zu großem Dank verpflichtet.

Gerade aber deshalb, wegen der hervoragenden Arbeit und des inzwischen überall gestiegenen Anspuches, waren wir auch der Meinung das wieder ein "frischer Wind" in die Szene muss, und haben uns zu einem Umbau des Trainer und Betreuer -Stabes entschieden. Ab der Saison 2008/2009 wird die Männergarde von einem Trainerteam, bestehend aus Michaela Breunig und Diana Schwarz, trainiert. Die Betreuerfunktion wurde zeitgleich von Rolf Berberich übernommen.

Einer der Hauptgründe warum sich alle Beteiligten die Strapazen und den Streß eines Schautanzes antun, ist aber der Spaß, den die ganze Truppe dabei hat, ihre Leistung auf den verschiedenen Fastnachts-Veranstaltungen in und außerhalb der Region darzubringen.
Nicht selten kurbeln die "schmissigen " Jungs die Stimmung im Saal kurzerhand aufs Maximum..

Es muss auch nicht unbedingt immer eine Bühne sein. Gerade auch kleinere Bälle sind ein Garant für gute Stimmung. Da werden dann gerne auch mal ein paar Tische zur Seite gerückt, und mitten im Saal getanzt.

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